Gewichtsreduktion

Überzählige Pfunde schaden dem gesamten Organismus und sind mitursächlich für viele Erkrankungen.
Bei Harninkontinenz spielt auch das Körpergewicht eine bedeutende Rolle.
Zwei Drittel der Frauen mit Inkontinenz sind übergewichtig. Sie leiden häufig an der so genannten Belastungsinkontinenz. Besonders bei körperlicher Belastung tritt der unwillkürliche Verlust von Urin auf. Hierzu zählen das Tragen und Heben schwerer Gegenstände, das Treppensteigen, das Laufen, das Husten und Nießen und das Aufstehen aus dem Sitzen. Der Grund dafür ist eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur. Der Beckenboden gibt bei Frauen wegen der anatomischen Verhältnisse und des weniger starken Bindegewebes leichter nach, was dazu führt, dass Blase und Harnröhre tiefer rutschen. Da Übergewicht den Druck im Bauchraum und auf die Blase erhöht, wird der Beckenboden zusätzlich belastet. Abnehmen führt zu einer Entlastung des Beckenbodens. Streben Sie deshalb Ihr Normalgewicht an.
Haben Sie Übergewicht?
Eine Messzahl um das Gewicht zu berechnen ist der so genannte Body Mass Index (BMI), der die Menge an körperlichem Fettgewebe beschreibt. Die Messzahl berechnet sich aus dem Gewicht dividiert durch die Größe im Quadrat:
Bei Frauen gilt ein Wert zwischen 18 und 24, bei Männern zwischen 20 und 25 als normal. Nicht nur wegen des Inkontinenzrisikos ist Abnehmen sinnvoll, da Übergewicht auch viele andere Krankheiten begünstigt.

Ballaststoffreiche Nahrungsmittel wie Vollkornprodukte, Obst und Gemüse helfen Ihnen beim Abnehmen und sorgen außerdem für einen regelmäßigen Stuhlgang, der wiederum das Blasen-Beckenboden-System entlastet.
Nähere Informationen erhalten Sie bei der
DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung).
Weitere Informationen erhalten Sie unter
http://www.alliprogramm.de