Steht der Mensch unter Stress, kann das nachhaltige Folgen auf die Blasenfunktion und die Kontrollmechanismen im urologischen System haben. Entspannung kann erste Abhilfe schaffen.

Ruhe und Gelassenheit

Wer hat das nicht schon erlebt: Vor einer Prüfung, einem entscheidenden Gespräch oder einem anderen wichtigen Termin muss man plötzlich und immer wieder die Toilette aufsuchen. Die nervliche Belastung schlägt einem im wahrsten Sinne des Wortes „auf die Blase“.

Doch auch dauerhafte Belastungen im Alltag oder Beruf können dazu führen, dass die Blase mit verstärktem Harndrang reagiert. Denn steht der Mensch unter Stress, kann das nachhaltige Folgen auf die Blasenfunktion und die Kontrollmechanismen im urologischen System haben.

Will man hier Abhilfe schaffen, ist es zunächst wichtig zu wissen, was „Stress“ überhaupt ist.

Was versteht man unter Stress?

Der Begriff „Stress“ stammt von dem lateinischen Wort „stringere“ und bedeutet so viel wie „anspannen“. Als Stress bezeichnet man allgemein bestimmte physische oder psychische Reize, die auf den Körper einwirken. Ob dieser Stress körperliche oder psychische Belastungen hervorruft, hängt von der Intensität, der Häufigkeit und der Dauer der Stresssituationen ab, denen wir ausgeliefert sind.

Wie entsteht Stress?

Stress entsteht immer dann, wenn dem Körper nicht ausreichend Mittel/Ressourcen zur Verfügung stehen, um bestimmte Anforderungen, Bedürfnisse oder Reize, die auf den Organismus einwirken, gleichzeitig zu bewältigen. Ist man z.B. mit einer Aufgabe geistig und körperlich voll ausgelastet, wirkt jede weitere Anforderung an den Körper als „Stressor“: Die eingehenden Reize übersteigen die Handlungsmöglichkeiten des Körpers. Der Organismus versucht nun, der Überbelastung durch ein „Hochfahren“ bestimmter Körperfunktionen Herr zu werden: Der Blutdruck steigt, Atmung und Puls werden schneller. Diese Reaktion ist gut und richtig, weil sie der Stressbewältigung dient. Übersteigen die Anforderungen an den Körper allerdings dauerhaft seine Reaktionsmöglichkeiten, kann der permanente Stress durchaus zu körperlichen wie psychischen Problemen führen.

Wie wirkt sich Stress auf die Blase aus?

Stressbedingte Funktionsstörungen im Bereich der Harnblase äußern sich in der Regel durch ein gestörtes Zusammenspiel von Blasenmuskulatur, Schließmuskel und Beckenbodenmuskulatur. Stress und emotional bedingte Anspannung führen dann schon bei einer geringen Blasenfüllung zu einem gesteigerten Harndrang und lösen das Signal für die Entleerung der Blase aus. Das Nervensystem bewirkt außerdem eine stärkere Aktivierung der Ausscheidungsorgane. Die Folge: Man muss ständig zur Toilette.

Wie vermeidet man Stress?

Folgende Strategien können Ihnen helfen, Stress gezielt zu vermeiden oder abzubauen.

Achten Sie auf ausreichende Erholungsphasen und sorgen Sie für Entspannung! Tipp: Reservieren Sie täglich eine Viertelstunde nur für sich und tun Sie in dieser Zeit nur, was Ihnen Freude macht.
Auch Sport trägt zur Entspannung bei.
Holen Sie häufiger mal tief Luft, um dem ausgepowerten Körper gezielt Sauerstoff zuzuführen. 
Tipp: Ein kleiner Spaziergang wirkt oft Wunder und belebt Körper und Geist gleichermaßen!
Organisieren Sie sich: Zur Stressvermeidung ist es hilfreich, Aufgaben gut zu planen und den Tag nicht zu voll zu packen. Tipp: Schreiben Sie eine „To-do-Liste“ mit allem, was Sie erledigen wollen. Dann streichen Sie erst mal weg, was nicht unbedingt nötig ist. Arbeiten Sie die restlichen Aufgaben ab und streichen alles Erledigte dick durch. So wird der Erfolg sichtbar, und der seelische Druck sinkt spürbar.
Einfache Tipps erleichtern einen erholsamen Schlaf.
Schlafen Sie ausreichend und zu gleichbleibenden Uhrzeiten! Der Körper ist dann ausgeruht und resistenter gegen Stress. Tipp: Wenn Sie nicht einschlafen können, trinken Sie eine Tasse Tee und schreiben Sie auf, was Sie bewegt. Nehmen Sie das Blatt nicht mit ins Schlafzimmer, sondern lassen Sie es in der Küche oder im Wohnzimmer liegen. Das hilft Ihnen, die Sorgen draußen zu lassen und besser zur Ruhe zu kommen.

Achten Sie auf Ihre Ernährung! Gerade wegen der besonderen Belastung durch Stress erhöht sich unser Vitalstoffbedarf. Tipp: Viel trinken ist wichtig! (Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.) Aber bitte nicht Kaffee oder Alkohol, sondern Wasser, Tee oder verdünnte Säfte. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgt für eine gute Versorgung des Gehirns mit Nährstoffen und Sauerstoff.

Fazit: Indem Sie Stress vermeiden und im Alltag Ruhe und Gelassenheit bewahren, tun Sie letztendlich auch Ihrer Blase einen Gefallen. Bestimmte Techniken oder Aktivitäten können Ihnen dabei helfen, die innere Anspannung zu lösen und die Anforderungen des Alltags besser zu bewältigen. Auf den nächsten Seiten wollen wir Ihnen einige Tipps und Anregungen geben, wie Sie Stress abbauen können und wieder zu Ruhe und Ausgeglichenheit zurückfinden können.

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