Bei Blasenbeschwerden ist eine vermehrte Flüssigkeitsaufnahme wichtig

Richtig trinken will gelernt sein!

Eine Einschränkung der Flüssigkeitsaufnahme bei vermehrtem Harndrang und/oder Inkontinenz mag auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen, ist jedoch im Gegenteil schädlich für den gesamten Organismus. Das oberste Gebot bei Problemen mit der Blase lautet: Trinken, trinken, trinken! 

Eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist in jedem Alter lebensnotwendig. Ohne Wasser kein Leben. Damit der Wasserhaushalt im Gleichgewicht bleibt, müssen Wasseraufnahme und -abgabe ausgewogen sein. Viele von uns, insbesondere ältere Menschen, trinken jedoch aus den verschiedensten Gründen zu wenig. Schwere gesundheitliche Störungen bis hin zum Tod durch Austrocknung können im schlimmsten Fall die Folge sein.      

Kein Durst oder Angst vor dem Toilettengang

Mangelnde Gewohnheit, Schluckstörungen, Angst vor nächtlichen Toilettengängen, Inkontinenz oder Prostataleiden halten häufig davon ab ausreichend zu trinken. Auch das Transportieren schwerer Flaschen oder Getränkekisten – ob vom Supermarkt nach Hause oder vom Keller in die erste Etage – kann durchaus zum Hindernis für die benötigte Flüssigkeitszufuhr werden. Lässt darüber hinaus das Durstempfinden im Alter nach, wird das Trinken zusätzlich häufig einfach vergessen. Bei Pflegebedürftigen geht das Dilemma sogar teilweise soweit, dass diese nicht mehr in der Lage sind, ihr Getränk zu erreichen, selbst wenn es direkt neben ihnen steht.

Einer Austrocknung entgegenwirken

Verliert die Niere ihre Fähigkeit, den Harn zu konzentrieren, wird mehr Wasser ausgeschieden. Folglich muss auch mehr getrunken werden. Gleiches gilt bei einer erhöhten Protein- und Elektrolytzufuhr, bei starkem Schwitzen (z. B. im Sommer, bei Fieber, in überheizten Räumen, bei körperlicher Anstrengung) aber auch bei Durchfall, Erbrechen und Einnahme von Abführ- oder Entwässerungsmitteln.

Eine angemessene Flüssigkeitsaufnahme hilft bei Blasenbeschwerden

Lebensnotwendige Flüssigkeit

Wasser ist:

– Bestandteil aller Zellen und Körperflüssigkeiten
– Transport- und Lösungsmittel für Nährstoffe (über das Blut zu den Organen) und für Stoffwechselendprodukte (Ausscheidung über die Nieren)
– notwendig zur Aufrechterhaltung einer konstanten Körpertemperatur (Schweiß schützt vor Überhitzung)
– erforderlich bei der Quellung des Speisebreis im Darm (Schutz vor Verstopfung). 

Wassermangel kann zur Bluteindickung und zu einer erheblichen Minderung der Leistungsfähigkeit führen. Es können Kopfschmerzen, Verstopfung und Verwirrtheitszustände bis hin zur Bewusstlosigkeit auftreten.  

Eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme stellt im Alter ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Deshalb müssen besonders Senioren für eine ausreichende und regelmäßige Flüssigkeitszufuhr sorgen und ihr Trinkverhalten kontrollieren.

Um vor allem im Sommer auf der sicheren Seite zu sein, sollten bis zu 2 Liter pro Tag getrunken werden.

Senioren brauchen täglich mehr als 2 Liter Flüssigkeit

Empfehlenswert für Menschen über 65 Jahre sind täglich ca. 2,3 Liter Flüssigkeit. Etwa ein Drittel stammt im Durchschnitt aus fester Nahrung, d.h. aus dem Essen (Gemüse, Salate, Obst, Milchprodukte). Der größte Teil, ca. 1,5 Liter, muss jedoch über Getränke zugeführt werden. Um vor allem im Sommer auf der sicheren Seite zu sein, sollten besser bis zu 2 Liter pro Tag getrunken werden. Denn bedingt durch Hitze, körperliche Aktivität, trockene Luft, hohem Verzehr von Kochsalz oder eiweißreichen Lebensmitteln, Fieber, Durchfall und Erbrechen kann es zu einem erhöhten Wasserbedarf kommen, der durch ausreichendes Trinken gedeckt werden muss.

Vorsicht bei Herzinsuffizienz und Nierenschäden

Eine Begrenzung der Flüssigkeitsmenge, ggf. sogar eine Bilanzierung, kann bei Patienten mit (starker) Herzinsuffizienz bzw. Störungen der Flüssigkeitsausscheidung (z.B. bestimmte Nierenschädigungen) erforderlich sein. Durch eine verringerte Pumpfunktion des Herzens kann es mitunter zu einer Abnahme der Nierenfunktion und so zu Wassereinlagerungen im Gewebe kommen. Auch bei verschiedenen Leber- und Lungenerkrankungen ist es möglicherweise sinnvoll, die Flüssigkeitsaufnahme zu reduzieren. In diesem Fall sollte dringend Rücksprache mit dem Kardiologen oder Hausarzt gehalten werden.

Mineralwasser, verdünnte Obstsäfte und Kräutertee

Für eine optimale Flüssigkeitsversorgung sind Trinkwasser, Mineralwasser, stilles Wasser, verdünnte Obstsäfte (Schorlen) sowie Früchte- und Kräutertees besonders geeignet. Mineralwasser bietet zusätzlich die Möglichkeit, die Calcium- und Magnesiumversorgung zu verbessern. Calcium- und magnesiumreiche Mineralwässer sind auf dem Etikett mit „calciumhaltig“ bzw. „magnesiumhaltig“ gekennzeichnet. Von einem calciumreichen Mineral-/Heilwasser spricht man, wenn es mindestens 150, besser jedoch mehr als 250 mg Calcium pro Liter enthält. Ein magnesiumreiches Mineral-/Heilwasser enthält mindestens 50, besser jedoch mehr als 100 mg Magnesium pro Liter.

Auch Suppen, Milch- und Buttermilchgetränke sowie Obst-, Gemüse- und Multivitaminsäfte leisten ihren Beitrag zur Flüssigkeitsversorgung.

Auch Suppen enthalten viel Flüssigkeit…

Neben der Flüssigkeitszufuhr die idealerweise durch die abwechselnde Aufnahme von verschiedenen Kalt- und Heißgetränken erfolgt, dürfen jedoch auch in höherem Alter die Vorlieben und Gewohnheiten des Einzelnen berücksichtigt werden. Damit können – in Maßen – auch Kaffee, schwarzer Tee und am Abend gelegentlich Bier und Wein(schorlen) getrunken werden. Auch Suppen, Milch- und Buttermilchgetränke sowie Obst-, Gemüse- und Multivitaminsäfte leisten ihren Beitrag zur Flüssigkeitsversorgung. Die Getränke sollten dabei über den Tag verteilt getrunken werden. Darüber hinaus sollte darauf geachtet werden, dass die Getränke jederzeit gut erreichbar sind und das Getränkeangebot der Stoffwechselsituation und dem Gesundheitszustand angepasst ist.

…ebenso Obst und Gemüse

Auch wasserreiches Obst und Gemüse wie zum Beispiel Melonen, Tomaten und Gurken tragen zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs bei. Hingegen sind Limonaden und Cola-Getränke aufgrund ihres hohen Zucker- und Energiegehaltes zum Durstlöschen weniger gut geeignet. Medikamente sollten am besten mit Wasser und nicht mit Fruchtsäften, Milch o. ä. eingenommen werden. Der Grund hierfür liegt darin, dass bestimmte Inhaltsstoffe von Säften aus Zitrusfrüchten wie z.B. Grapefruit oder Orange die Wirkung eines Medikaments hemmen oder auch speziell fördern können. Dies kann dazu führen, dass die aufgenommene Dosis des Medikaments nicht mehr stimmt. Gleiches gilt beispielsweise für Milchprodukte und bestimmte Antibiotika.

Leitungswasser trinken?

Für Trinkwasser aus der Wasserleitung gibt es gesetzliche Verordnungen und Grenzwerte, was die Inhaltsstoffe betrifft. Die Grenzwerte stellen sicher, dass auch bei lebenslangem Genuss keine Schädigung der menschlichen Gesundheit eintritt. Trinkwasser aus der Leitung erfüllt ebenso wie Mineralwasser spezielle Qualitätsanforderungen, wie sie auch für Lebensmittel gelten. Jedoch wird kaum ein Lebensmittel so regelmäßig und häufig kontrolliert wie Trinkwasser. Damit ist Leitungswasser aus der öffentlichen Wasserversorgung in Deutschland einwandfrei und in jedem Fall empfehlenswert für die tägliche Aufnahme. Viele interessante Tipps zum Thema „Trinkwasser“ finden Sie auch unter www.forum-trinkwasser.de.

Praxis-Tipps

Es ist sinnvoll, schon morgens die Trinkration für den Tag an häufig aufgesuchten Stellen der Wohnung oder des Arbeitsplatzes zurechtzustellen und regelmäßig zu den Mahlzeiten etwas zu trinken. Feste Trinkrituale wie z.B. der Nachmittagskaffee sind zusätzlich hilfreich. Zur Kontrolle des Trinkverhaltens ist es darüber hinaus empfehlenswert, einen Trinkplan für den Tag zu erstellen oder abends die getrunkene Flüssigkeitsmenge zusammenzuzählen. Im Downloadbereich finden Sie einen speziellen Trinkplan für Senioren. Verzichten Sie auf zu viel Alkohol und Kaffee und vermeiden Sie kalte Getränke. Bei Blasenentzündungen sollten Sie sogar mehr als 2 Liter täglich trinken, um die Durchspülung der gesamten Harnwege zu steigern. Am besten eignen sich stille Wässer, Kräutertee und natürlich Blasen- und Nierentee.

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