Inkontinenz – Harnverlust bei körperlicher Belastung – kann den Alltag beeinflussen

Inkontinenz und Blasenschwäche –
was heißt das?

Oft geht einer Blasenschwäche die Reizblase voraus bzw. oft gehen beide Erkrankungen fließend ineinander über. Kennzeichen einer Blasenschwäche ist der unfreiwillige Abgang kleiner Harnmengen – vom Arzt als Inkontinenz bezeichnet. Häufigste Auslöser von Blasenschwäche sind:

Blasenschwäche und Schwangerschaft: jede dritte Frau hat nach der Geburt eines Kindes Schwierigkeiten, die Blase sicher zu kontrollieren

Schwangerschaft und Geburt

Etwa jede dritte Frau hat nach der Geburt eines Kindes Schwierigkeiten, die Blase sicher zu kontrollieren. Grund ist meist eine Überdehnung der Beckenbodenmuskulatur und des Blasenschließmuskels. Dies kann zu Veränderungen der Lage und somit der Funktion der Blase führen. In der Folge kann die Verschlusskraft der Blase manchmal nicht mehr ausreichen, um den Harn zu halten.

 

Wechseljahre 

Der Östrogenspiegel hat einen Einfluss auf die Blase und ihre Funktion. Deshalb kann es in den Wechseljahren zu Funktionsstörungen des Blasen-Systems kommen. Der sinkende Östrogen-Spiegel lässt das Gewebe des Beckenbodens erschlaffen, was die Kontrolle der Blasenschließmuskeln beeinträchtigen kann. Hinzu kommt, dass die Verschlusskraft der Blasenmuskulatur mit dem Älterwerden generell abnimmt.

 
 
Ein sinkender Östrogen-Spiegel lässt das Gewebe des Beckenbodens erschlaffen, was zu Blasenschwäche führen kann.
 

Älterwerden

Etwa ab 65 Jahren findet im weiblichen Körper keine Östrogenbildung mehr statt. Der Östrogenmangel führt zu einer Schleimhautrückbildung und einer Erschlaffung des Bindegewebes der Blase und fördert somit die Entwicklung einer Blasenschwäche.

Belastungsinkontinenz

Inkontinenz ist die medizinische Bezeichnung für unwillkürlichen Harnabgang und oft die Folge nachlassender Verschlusskraft der Blase. Man unterscheidet verschiedene Formen der Inkontinenz: Am häufigsten kommt es bei der Blasenschwäche zur Belastungs- oder Stressinkontinenz. Das bedeutet, dass körperliche Belastungen der Beckenbodenmuskulatur wie z. B. schweres Heben, Lachen, Niesen, Treppensteigen oder Rennen einen unfreiwilligen Harnverlust zur Folge haben können.

Von dieser Inkontinenz in Belastungssituationen sind Frauen häufiger betroffen als Männer. Dies liegt an den anatomischen Unterschieden zwischen den Geschlechtern; genauer gesagt: vor allem an der Beckenbodenmuskulatur. Sie nimmt eine entscheidende Funktion beim Blasenverschluss ein. Die Belastungsinkontinenz tritt häufig schon bei jungen Frauen auf: Schwangerschaft und Geburt überdehnen diese Muskulatur, wodurch auch der äußere Blasenmuskel geschwächt wird. Zusätzlich führen hormonelle Veränderungen der Wechseljahre zur Schwächung der Beckenbodenmuskulatur. Mit zunehmendem Alter erschlafft außerdem das Bindegewebe der Blase und fördert somit die Entwicklung einer Blasenschwäche.

Dranginkontinenz

Als weitere Form wird die Dranginkontinenz, auch überaktive Blase genannt, unterschieden, bei der ein häufiger, nur schwer zu unterdrückender Harndrang im Vordergrund steht. Auch ein häufiger, unwillkürlicher Harnabgang zählt zu den typischen Symptomen. Viele Betroffene berichten, dass sie es oft nicht schaffen, die Toilette rechtzeitig zu erreichen. Zugrunde liegt der Dranginkontinenz eine Speicherungsstörung der Blase: Dabei zieht sich der Blasenmuskel, willentlich nicht zu beeinflussen, bereits bei geringer Füllmenge der Blase zusammen. Durch den nicht zu unterdrückenden Harndrang kommt es zum unfreiwilligen Urinverlust.

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