Schick im Schnee – Must-haves für den Wintersport

Warm und funktional allein genügt nicht, denn Wintersport-Outfits sollen auch gut aussehen. Der Trend: Auf der Piste trägt man jetzt Retro-Look.

date_range17. Januar 2020

Wer in der kommenden Skisaison eine gute Figur machen möchte, sollte folgendes auf seine Checkliste schreiben: Retro, Vintage, Nostalgie. Denn diese Trends beginnen sich langsam, aber beständig auch auf und neben der Piste durchzusetzen.

 

Einst beliebte und bekannte Marken rücken wieder ins modische Rampenlicht: Allen voran das Münchener Modehaus Bogner, das in den 50er-Jahren die Stretchhose erfand sowie die französische Firma Fusalp, bekannt für ihre Skirennhose mit gepolstertem Knieeinsatz. Das Schweizer Label Jet Set aus St. Moritz ist ebenfalls wieder auf dem Markt und der Ski-Hersteller Rossignol produziert neuerdings nicht nur eine eigene Bekleidungskollektion, sondern bedient mit der Übernahme von Dale of Norway, dem skandinavischen Spezialisten für Norwegerpullover, den florierenden Nostalgie-Trend.

 

Nostalgische Pisten-Outfits aus modernen Materialien

 

Das Gute daran: die Looks mögen altmodisch wirken, die Materialien sind es nicht. Was die Funktionalität betrifft, sind die Vintage-Modelle auf der Höhe der Zeit. Techniken, die die Körperwärme regulieren oder dafür sorgen, dass sich das Material der Körperform anpasst machen die Outfits erst up-to-date. Sogar ein traditionelles Material wie Loden ist wieder gefragt. Dank spezieller Beschichtungen lässt er sich heute wasserabweisender fertigen als vor ein paar Jahrzehnten.

 

Der Trend zu Retro-Looks der 50er bis 70er bedeutet auch, dass man ohne weiteres tagsüber in Jacke und Hose einen Stadtbummel machen und abends beim Aprés-Ski eine kesse Sohle aufs Parkett legen kann. Wer also noch Skioutfits aus früheren Jahrzehnten im Keller gelagert hat, sollte überprüfen, ob nicht das ein oder andere angesagte Vintage-Teil darunter ist.

 

Wintersportbekleidung in drei Schritten: Das Zwiebelprinzip

 

Wer es im Winter und auf der Piste ernst meint, kleidet sich natürlich nicht nur nach optischen Gesichtspunkten. Schick im Schnee allein genügt nicht, das Outfit muss auch funktional sein und warmhalten.

 

Kleiden Sie sich nach daher dem 3-Schichten-Prinzip:

 

  • Starten Sie mit Funktionswäsche, bestehend aus langer Unterhose und Langarm-Unterhemd aus Merinowolle oder Kunstfasern wie Polyester und Polyamid. Die körpernahe Kleidungsschicht muss dafür sorgen, dass der Körper weder überhitzt noch ausgekühlt. eignen sich hierfür ebenso wie Merinowolle.
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  • Danach folgt die Isolationsschicht. Sie sorgt dafür, dass die Körperwärme nicht verloren geht und leitet gleichzeitig die überschüssige Feuchtigkeit nach außen weiter. Pullover, Kapuzenjacken und Shirts aus Fleece leisten hier gute Dienste, da sie atmungsaktiv sind und schnell trocknen. Je nachdem, wie schnell man schwitzt oder verfroren man ist, kann das Material hier dicker oder dünner sein.
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  • Den Abschluss bildet die wetterbeständige Schutzschicht, die aus Ski- oder Snowboardhose sowie der passenden Jacke oder Anorak besteht. Beides sollte unbedingt beschichtet sein, damit Wind und Nässe von außen abgehalten werden. Dennoch muss sie atmungsaktiv sein, um einen Wärmestau im Inneren zu verhindern.

 

Die wichtigsten Accessoires für den Wintersport

 

Hat man den Körper wie eine Zwiebel, und mit mehreren Lagen verpackt, müssen noch Hände, Füße und natürlich der Kopf wintertauglich ausstaffiert werden.

 

Für die Hände eignen sich warme, gepolsterte Fäustlinge ebenso wie gefütterte Fingerhandschuhe. Besonders stilvoll ist eine Kombination aus robustem Ziegenleder und atmungsaktiven Kunstfasern.

 

Mann sucht Handschuhe aus

 

Eine normale Sonnenbrille ist für den Wintersport nicht geeignet. Investieren Sie unbedingt in eine Sportbrille, den sie soll nicht nur für klare Sicht sorgen, sondern muss die Augen vor Verletzung, Wind und UV-Strahlung schützen. Im Falle eines Sturzes soll sie darüber hinaus das Verletzungsrisiko so gering wie möglich halten.

 

Eine Schutzbrille für Skifahrer, Snowboarder und sonstige Wintersportler besteht aus bruch- und splitterfestem Kunststoff. Sie sind in der Regel doppelt- oder mehrfachverglast und mit verspiegelten oder polarisierenden Gläsern versehen.

 

Wintermode: Fashiontrends für die Füße

 

Ob Ski-, Langlauf- oder Schlittschuh oder der Snowboardboot: Je nach Wintersportart benötigt man natürlich auch das geeignete Schuhwerk. Allerdings steigt man in der Regel nicht schon zu Hause in seine volle Montur, so dass es für den Hin- und Rückweg ein paar warme und winterfeste Stiefel braucht.

 

Passend zum Retro-Trend seien hier kräftige Schnürstiefel aus Leder empfohlen, die in ihrem Aussehen an Bergstiefel der 50er-Jahre erinnern. Nicht nur die Form, sondern auch die klassische Schnürung über Haken oder die D-förmige Ösen verleihen diesen Modellen einen folkloristischen Touch. Wasserabweisend, mit Lammfell gefüttert und mit einer griffigen Profilsohle versehen, sorgen sie für einen stilvollen Auftritt.

 

Alternativ kann man sich für die klassischen Moon-Boots entscheiden. Sie haben ihren Namen der Fußbekleidung der Astronauten Armstrong & Co. zu verdanken, als sie 1969 den Mond betraten. Zugegeben, sie machen nicht gerade einen eleganten Fuß, dafür sind sie in ihren zahlreichen Varianten (z.B. Farbe, Muster, Material, Verzierungen, Schnürung) ein echter Hingucker.

 

Auf der Piste: Gut geschützt mit Helm und Mütze

 

Als Kopfbedeckung jenseits der Piste stehen Mützen aus weichen warmen Wollsorten ganz oben auf der Liste. Ob Fein- oder Grobstrick, gehäkelt oder gefilzt, ob in kräftigen oder dezenten Farben, mit oder ohne Muster – hier darf nach ganz nach Tagesstimmung entschieden werden. Wer sich am Retro-Trend orientiert sollte zu einer dicken (geringelten) Pudelmütze oder einer lammfellgefütterten Fliegermütze (die mit den Ohrenklappen) aus weichem Leder greifen.

 

Erfreulicherweise wächst die Zahl der Helmträger auf den alpenländischen Ski- und Rodelpisten. Hohe Geschwindigkeiten auf Eis und Schnee sowie ein mitunter hohes Verkehrsaufkommen auf den Berghängen machen den Ski-Helm heute zur Standardausrüstung. Neben Gewicht und Passform ist für viele Helmträger natürlich auch der Look wichtig. In den letzten Jahren hat sich in dem Segment einiges getan – ähnlich wie bei den Fahrradhelmen. Den Herstellern gelingt mittlerweile der Spagat zwischen Sicherheit und Ästhetik ganz gut.

 

Skifahrer mit Helm und Skibrille

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